Wie gehen wir gut miteinander um? Was unterscheidet einen Streit von Mobbing? Und wie können wir füreinander einstehen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich unsere 5. Klassen im Projekt „Gemeinsam Klasse sein“. Das Präventionsprogramm wurde vom Freistaat Thüringen und der Techniker Krankenkasse entwickelt und wird an unserer Schule von den Schulsozialarbeiterinnen Sandra Büchner und Andrea Hempel durchgeführt. Ziel ist es, den Zusammenhalt in der Klasse zu stärken, einen respektvollen Umgang zu fördern und die Kinder für Ausgrenzung, Konflikte und Mobbing zu sensibilisieren.
Im Mittelpunkt steht zunächst die Frage, was ein gutes Miteinander ausmacht und was jede und jeder Einzelne dazu beitragen kann. Ein zweiter Schwerpunkt ist das Thema Mobbing. Die Kinder lernen, Mobbing von alltäglichem Streit zu unterscheiden, und beschäftigen sich mit den verschiedenen Rollen, die dabei entstehen. Besonders wichtig ist die Erkenntnis, dass auch Zuschauende großen Einfluss darauf haben, wie sich eine Situation entwickelt. Deshalb geht es nicht nur ums Erkennen, sondern vor allem ums Handeln: Die Kinder werden darin bestärkt, füreinander einzustehen, sich Hilfe zu holen und  aufmerksam zu sein, wenn es jemandem nicht gut geht. Weil sich schon in jungen Jahren Klassenchats bilden, gehören auch Regeln für den Umgang miteinander im digitalen Raum dazu. Gespräche, Übungen und gemeinsame Reflexionen geben den Kindern Gelegenheit, eigene Gedanken einzubringen und gemeinsam zu überlegen, was sie für ein gutes und sicheres Miteinander in ihrer Klasse brauchen.
Ein wertschätzendes Klassenklima und gegenseitiger Respekt sind die Grundlage dafür, dass alle gut lernen können und sich an unserer Schule wohl und sicher fühlen.