Am 26. Februar 2026 fand in der katholischen Kirche in Jena ein Gedenkkonzert anlässlich des Jahrestages des Reichstagsbrands von 1933 statt. Die Veranstaltung erinnerte an ein historisches Ereignis, das den Beginn einer tiefgreifenden Zäsur in der deutschen Geschichte markierte und den Weg in die nationalsozialistische Diktatur ebnete.

Schülerinnen und Schüler der IGS Jena aus dem Geschichtsgrundkurs führten das bewegende Stück „Eines Tages müssen wir die Wahrheit sagen“ auf. Mit großer Ernsthaftigkeit und Ausdruckskraft brachten sie das Werk von Lothar Graap (Musik) und Armin Juhre (Text) zu Gehör und setzten damit ein musikalisches Zeichen für Erinnerung und Verantwortung. Begleitet wurden sie dabei von Kirchenmusikdirektor Martin Meier (2 v. l.) an der Orgel, dessen einfühlsames und charakteristisches Spiel die Aufführung eindrucksvoll unterstützte.

Rund 70 Gäste waren an diesem Abend in der Kirche versammelt. Die Atmosphäre während des Konzerts war spürbar emotional und andächtig. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer ließen sich von der intensiven Darbietung berühren und nahmen die musikalische Erinnerung als stillen Moment des Innehaltens wahr. Mit langanhaltendem Applaus und Blumengrüßen wurde den Akteuren des Abends gedankt.

Mit ihrer Mitwirkung an diesem Gedenkkonzert leistete die IGS Jena einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur. Gerade für junge Menschen ist es von großer Bedeutung, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.